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Sucht – Drogen: News und Service

Aktuelle Info’s:

21. Juli – Gedenktag für Drogentote

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland 1581 Drogengebraucher/innen verstorben. In NRW sind es 401 Tode und auch im Kreis Borken sterben jedes Jahr Menschen an dem Konsum illegaler Drogen oder den Folgeschäden ihrer Erkrankung. Die Zahl der Drogentoten ist bundesweit im Vergleich zum Vorjahr um 13% gestiegen. So hoch war die Zahl zuletzt vor 20 Jahren. Auch die Todesfälle in Verbindung mit Kokain und Crack sind um 33% gestiegen.

Grafik: JES Bundesverband e.V. – mit freundlicher Genehmigung. Quelle

Zahlen die erschrecken!

Zahlen hinter denen sich tragische Lebensgeschichten verbergen!
Zahlen die trauernde Eltern, Partner/innen, Freunde, Bekannte oder Helfer mit sich bringen!
Zahlen die deutlich machen, wie wichtig weitere Maßnahmen der Schadensminimierung für Drogenkonsumenten/innen sind!

Denn Abhängigkeit ist eine Krankheit und kein selbstgewähltes Leid und viele der drogenbedingten Todesfälle wären vermeidbar gewesen, so die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Daniela Ludwig.

Auch der Nordkreis von Borken kann zur Reduzierung der Zahl der Drogentoten beitragen. So wäre beispielsweise der Ausbau des Bus- und Bahnnetzes hilfreich, um das Erreichen der substituierenden Ärzte und der Suchhilfeeinrichtungen für Hilfesuchende zu erleichtern.

Leben retten mit Substitution

Die Substitutionsbehandlung stellt eine Überlebenssicherung für Heroinabhängige dar und ermöglicht ihnen ein gesünderes Leben in gesellschaftlicher Integration. Aktuell sind lediglich die Hälfte der Heroinkonsumenten deutschlandweit substituiert.

Um jedem Heroinabhängigen eine Substitutionsbehandlung zu ermöglichen, benötigen wir auch im Nordkreis von Borken mehr Ärzte die sich bereiterklären eine Substitutionsbehandlung anzubieten.

Leben retten mit Naloxon-Nasenspray

Mithilfe des Naloxon-Nasensprays ist es möglich den Tod durch Atemstillstand bei einer Überdosierung durch Opiate zu verhindern. Es ist einfach anzuwenden und rettet Leben. Daher muss es für jede/n Drogenkonsumenten/in und Substituierte/n und für Mitarbeiter/innen der Suchthilfe zugänglich werden. Etwa 1/3 von den genannten 1581 drogenbedingten Todesfällen lassen sich auf eine Überdosis von Opiaten zurückführen. Mit einer flächendeckenden Verbreitung des Naloxon-Nasensprays wäre es möglich, die Zahl der Verstorbenen zukünftig deutlich zu reduzieren. Mehr Infos unter https://www.naloxontraining.de


Gruppenangebote:

Betroffenen Gruppe (Online)

Jeden 2. Donnerstag von 17:00-18:30 Uhr (gerade Kalenderwochen)

Du hast ein schädliches Konsummuster oder bist von einer Abhängigkeitserkrankung betroffen? Du hast aufgrund von Führerscheinverlust oder aus anderen Gründen Schwierigkeiten an Angeboten Vorort teilzunehmen?

Dann ist die Online-Betroffenengruppe genau das Richtige für dich.

Du kannst bequem von zu Hause aus teilnehmen. Alles was du benötigst, ist ein Laptop, PC, Tablett oder Handy mit Kamerafunktion und Ton.

Alle Teilnehmer/innen stehen selbstverständlich unter Schweigepflicht.

Was dich erwarten wird?

  • Ein Austausch mit Menschen die sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden
  • Gegenseitige Unterstützung und Stärkung
  • Fachliche Aufklärung, um sich selbst und das schädliche Verhalten besser zu verstehen
  • Fachliche Tipps im Umgang mit schädlichen Konsummustern oder Abhängigkeitserkrankung
  • Kennenlernen von gesünderen Verhaltensweisen und Handlungsalternativen

Ein Einstieg ist jederzeit möglich!

Für weitere Infos oder bei Interesse, setze dich gerne mit uns in Verbindung.

Deine Ansprechpartnerinnen:

Miriam Gillich (Sozialpädagogin B.A.)                                  Anja Pries (Dipl. Sozialpädagogin)

Tel.: 02562 – 70111-62                                                         Tel.: 02562 – 70111-65
E-Mail: gillich@dw-st.de                                                       E-Mail: pries@dw-st.de


Selbsthilfegruppe Illegal / Legal

Die Selbsthilfegruppe Illegal / Legal – egal startet wieder.
Kontaktaufnahme über 0157-87938922 (auch WhatsApp) oder 02562-70111-0.


Aktuelle Termine:

INFO – FreD-Kurs – INFO

Der nächste 2-tägige Online-FreD-Kurs findet statt am:

Der nächste Termin wird noch bekannt gegeben.

Weitere Informationen unter 02562-701110.


Flyer / Informationen:

Fred Kurs für Dogenkonsumenten

• Flyer der Drogenberatung Gronau

• Flyer der Suchtberatung Gronau

Stationäre Entgiftung

Alle hier aufgeführten Einrichtungen entgiften sowohl „kalt“ als auch „warm“. Melden Sie sich telefonisch bei den Einrichtungen, lassen Sie sich auf die Warteliste setzen und fragen Sie, in welchem zeitlichen Abstand Sie sich dort melden sollen. Die Dauer der Entgiftung hängt davon ab, von welcher Substanz Sie entgiften. In der Regel sind es bis zu 3 Wochen – in begründeten Fällen auch länger. Eine Entgiftung nur vom Beikonsum ist auch möglich. Zur Aufnahme brauchen Sie eine Einweisung Ihres Hausarztes.

Qualifizierte Einrichtungen

LWL-Klinik Münster, Station 23.1 und 17.2
Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 30
48147 Münster
Anmeldung über das Aufnahmetelefon Montag-Freitag 10-12 Uhr

Tel.: 0251 91555 2619


St. Rochus-Hospital Telgte, Station Johannes
Am Rochus Hospital 1
48291 Telgte
Anmeldungen werktags von 08 -16 Uhr
Tel. 02504 – 60 – 275 (St. Johannes) / 02504 – 60 -0 Pforte  


LWL Klinik Lengerich, Station 18.3
Parkallee 10
49525 Lengerich
Tel. 05481 12454 (9 – 17 Uhr)


Des Weiteren führen auch Krankenhäuser Entgiftungen durch:
Ev. Lukas Krankenhaus Gronau gGmbH
Zum Lukas Krankenhaus 1
48599 Gronau
Tel. 02562 790

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